Neues aus der RGM

Neues aus der RGM

Termine

Aktuelle Termine rund um die RGM.

Blick zurück – Blick nach vorn

Fotos: Privat, Willi Bock – Stadt München M. Petri

Was bewegte mich 2025, und auf was schaue ich 2026? Wir haben RGM-Mitglieder gefragt, denn wir können als Vorstand daraus Schlüsse für unsere Arbeit und die Planungen ziehen. Hier ganz persönliche Reaktionen der Vorstände.

Inga Rose (Rennsport): Mein Jahr 2025 ging direkt mit einem großen Highlight los: Urlaub in Neuseeland! Über drei Wochen sind wir quer durchs Land gefahren. Mein zweites Highlight war mein Wiedereinstieg ins Rudern, so bin ich in Bootsklassen auf Regatten unterwegs gewesen, was ich mir ein Jahr vorher nicht hab träumen lassen.
Willi Bock (Vorsitzender): Nachdem ich wegen einer Schulterverletzung seit Februar nicht im Boot sein konnte, habe ich mich bei der Olympia-Bewerbung reingehängt und geschaut, wo und wie wir als RGM öffentlich punkten können. 2026: Mit meinen beiden Enkeln erleben, dass sich die Welt auch außerhalb der Ruderwelt weiterdreht.
Elmar Berger (Erwachsenenrudern & Masters)
2025 hatte für mich drei RGM-Highlights:
> Rudern in Venedig
> Rudern auf der Donau
> Mitglied des Vorstandes der RGM werden.
Und persönlich: Arbeit finden. das reicht an Aufgaben für ein ganzes Jahr. 🙂
Tina Thanner (Schriftführung und Homepage):
Ein Highlight 2025 war für mich der Wanderfahrt-Kurs von Elmar im Sommer, auch wenn ich erst 2026 bei einer Wanderfahrt dabei sein werde! Ich freu mich drauf! Apropos: Auch an Land macht das Wandern großen Spaß!
Dirk Fischer (Verwaltung): Mein Highlight 2025 war der Kurzbesuch bei der Regattastrecke von Henley on Thames während des Englandurlaubs mit meiner Frau. 2026 freue ich mich, ein weiteres Jahr als Teil der RGM’72 an der Ruderregatta zu sein und hoffentlich wieder mehr Zeit im Boot zu verbringen als 2025.
Christian Mihé (Finanzen): Mein Jahr 2025 verlief gut, mit schönen Wanderungen in Spanien oder im Kaukasus und mit schönen Momenten auf der Regattastrecke. Das Jahr verlief aber viel zu schnell. Es scheint, als hätte das Jahr weniger Tage. Man sagt, man soll eine erfolgreiche Mannschaft nicht verändern, also werde ich versuchen, für das Jahr 2026 so weiterzumachen.

Nikolausrudern am 6. Dezember 2025

Fotos: Tina Thanner 

Bei traumhaftem Winterwetter fand am 6. Dezember das traditionelle RGM-Nikolausrudern statt.
21 erwachsene Ruderinnen und Ruderer sowie eine ähnliche Zahl an jungen Aktiven aus der Rennmannschaft machten sich mit zwei Gig-Achtern und diversen Vierern, Zweiern und Einern auf den Weg auf das an diesem Tag spiegelglatte Wasser. Kein Wind und strahlender Sonnenschein – beste Bedingungen für einen gelungenen Saisonabschluss! Ein besonderer Farbtupfer waren die Nikolausmützen, die alle Teilnehmenden trugen und so für gute Laune an Land und auf dem Wasser sorgten. Im Anschluss ging es zum Weißwurstfrühstück ins Leistungszentrum, wo der Vormittag in gemütlicher Runde ausklang. Wieder einmal ein rundum gelungenes Nikolausrudern, das allen viel Spaß gemacht hat!
Text: Tommi Schröpfer

München stimmt mit einer Zweidrittelmehrheit für Olympia

Foto: Stadt München, M. Petri 

BLSV-Präsident Jörg Ammon hatte Sportler, Sportfunktionäre und zahlreiche ehrenamtliche Helfer der Kampagne eingeladen.
Mit dabei: Moritz Petri, Präsident des Deutschen Ruderverbands, und Willi Bock, Vorsitzender der Rudergesellschaft München und Referent des BRV. Von den Kanuten kam BKV-Präsident Oliver Bungers. Mit Sportminister Joachim Herrmann sprachen sie gleich über die dringend notwendige Sanierung der Olympia-Regattastrecke. 

 

Bei einem Bürgerentscheid am 26. Oktober 2025 setzten sich die Befürworter für Olympische und Paralympische Sommerspiele durch. Die Wahlbeteiligung war mit 42 Prozent ein Rekord. Damit ist die erste Hürde sensationell gut geschafft. Die nächste Hürde: Erst im September 2026 will der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) entscheiden, mit welcher Stadt er ins internationale Rennen gehen will. Ab 2027 will das Internationale Olympische Komitee (IOC) entscheiden.

So ein klares Ergebnis hatten die Befürworter erhofft – aber kaum zu träumen gewagt: 42 Prozent der wahlberechtigten Münchnerinnen und Münchner hatten ihre Stimme abgegeben – das ist ein neuer Rekord in München. Davon gaben 66,4 Prozent ihre Stimme für Olympische und Paralympische Sommerspiele in München ab. In keinem der 25 Münchner Stadtteile lag die Zustimmung unter 61,7 Prozent. München bewirbt sich um die Sommerspiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044. 

„Dieses hervorragende Votum ist ein kräftiger Anschub für die Zukunft der Regattaanlage“; so Willi Bock: „Schon heute gibt es Anfragen, in München nationale und internationale Ruder-Großveranstaltungen durchzuführen.“ Mit dem Rückenwind Olympia muss die Politik handeln. Im kommenden Jahr richten die Rudergesellschaft München und der Schleißheimer Ruderclub im April gemeinsam die Deutschen  Kleinboot-Meisterschaften aus. 

Ob München vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) am Ende auch als Kandidat nominiert wird, entscheidet sich erst im September 2026. Denn auch Hamburg, Berlin und die Region Rhein-Ruhr wollen die Spiele haben. Die entscheiden sich aber erst im nächsten Jahr. Zum Teil auch per Bürgerentscheid. Danach geht es ab 2027 im Internationalen Olympischen Komitee IOC um die Entscheidung, welche Stadt zum Zug kommt. Für 2036 gilt Katar als Favorit, auch Ägypten und Indien haben Interesse signalisiert. Bei späteren Vergaben 2040 oder 2044 könnte wieder Europa an der Reihe sein – dann müsste sich München gegen Konkurrenten wie Madrid, Istanbul oder London durchsetzen. So der Stand jetzt.
Text: Willi Bock

Söder und Herrmann stehen zur Olympia-Regattaanlage

Fotos und Text: Willi Bock

JA zu Olympischen und Paralympischen Sommerspielen in München und ein kraftvolles JA zur Zukunft der Olympia-Regattaanlage in München:
Das sind die deutlichen Bekenntnisse von Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Bayerns Innen- und Sportminister Joachim Herrmann bei einer Pressekonferenz (14.10.2025) vor Ort. Die Rudergesellschaft München 1972 hat die Veranstaltung mit Sportlerinnen und Sportlern begleitet.

Bei der Pressekonferenz aktiv dabei:
Zweifache Vizeweltmeisterin Romy Dreher, Vize-Weltmeisterin Ricarda Heuser, Vize-Europameisterin Sophie Egger. Der Nachwuchs stand Spalier: Marlene Thurnbauer, Lena-Sophie Morawietz, Robin Klupsch, Henrik und Mika Schluenzen, vom SRC Lilia Duell, Theresa Kreutz.

Wir hier für Olympia: Ruderer und Kanuten an der Regattaanlage unterstützen die Olympia-Bewerbung

Foto: Manuel Plötz

Die Ruderer und Kanuten an der Olympia-Regattaanlage setzen ein deutliches Zeichen:
Wir hier für Olympia!

Mit diesem Signal unterstützen sie die Bewerbung der Landeshauptstadt München für Olympische Spiele 20XX. Hier an der Olympia-Regattaanlage haben sie ihr sportliches Zuhause. Sie alle haben ein vitales Interesse daran, dass die für die Olympischen Sommerspiele 1972 gebaute Anlage eine Zukunft hat und saniert und modernisiert wird.

Im Vergleich mit anderen nach-olympischen Regattaanlagen ist die Olympia-Regattaanlage von 1972 in München ein Paradebeispiel für gelungene Nachhaltigkeit, denn sie wird bis heute intensiv genutzt. Acht Ruder- und Kanuvereine mit zusammen mehr als 1.000 Booten und SUP trainieren auf der Anlage. Hier finden überregionale und internationale Regatten statt, hier sind Trainingslager der Verbände und ausländischer Nationalteams. Die Vereine betreiben alle intensiv Nachwuchsarbeit, auch in Zusammenarbeit mit Schulen. Die Wasserfläche gilt als die fairste Regattaanlage in Europa.

Im kommenden Jahr sind hier allein vier große Ruderregatten: Zum Start im April eine Deutsche Meisterschaft, dann die Internationale Juniorenmeisterschaft, die Bayerischen Meisterschaften und die Euro-Masters.

 An der Olympia-Regattaanlage werden viele Sportarten betrieben:  Rudern, Kanu, SUP, Schwimmen, Bogenschießen, Angeln, Tauchen, Radfahren, Skaten, Walking, Beachvolleyball.

Auf dem Foto sind Sportler dieser Vereine: Rudergesellschaft München 1972, Schleißheimer Ruderclub, Münchner Ruderclub von 1880, Kanuabteilung des MTV München, Kanugemeinschaft München, Schleißheimer Paddelclub, Bayerische Einzelpaddler, bayerische Kaderruderinnen und ebenso der Präsident des Bayerischen Kanuverbands, Oliver Bungers, und Inga Rose, die Landestrainerin des Bayerischen Ruderverbands.
Text: Willi Bock

Drei Deutsche Meister bei den DJM in Köln und 13 Medaillen für die RGM‘72

Foto: meinruderbild

Für Jan Tettinger, Robin Klupsch und Marlene Thurnbauer (Steuerfrau, beide im RGM-Einteiler auf dem Foto) endeten die Deutschen Junioren.- und Jahrgangsmeisterschaften (19.-22. Juni) in Köln goldig: Sie wurden Deutsche Meister!  In der Hitzeschlacht auf dem Fühlinger See in Köln mit Temperaturen über 30 Grad haben sich die 18 Ruderinnen und Ruderer der RGM stark geschlagen: Am Ende stehen als Belohnung für die vier Wettkampftage 13 Personenmedaillen. Zwei Medaillen gewannen Robin Klupsch (Gold und Bronze) und Sophie Egger (zwei in Bronze). Herzlichen Glückwunsch und ein großer Respekt für diese Leistungen. Ein großer Dank gebührt auch den Trainerinnen und Trainern, die sie für diese DJM fit gemacht haben.

Der Rennachter „Zeus“ ist das neue Flaggschiff im RGM-Bootspark

Foto: Paula Ruhwandl

So ein Boot kauft ein Verein nicht alle Tage: Mit „Zeus“ hat die RGM einen nagelneuen Filippi- Rennachter gekauft. Das neue Flaggschiff unter unseren rund 100 Vereinsbooten. Das Boot wird von der Rennmannschaft und erfahrenen Masters gefahren. Es ist in 52 Jahren RGM-Geschichte erst der zweite neue Renn(!)-Achter. Mit „Klaus Dahms“ hat die RG München vor drei Jahren einen neuen Gigachter gekauft (und zu einem erheblichen Teil mit einer Spende der Klaus-Dahms-Stiftung finanziert). Das Boot ist im Dauereinsatz, und es kam im richtigen Moment, als wir einen enormen Zuwachs im Erwachsenenbereich bekamen. Eine Ablösung für die alte „Seeshaupt“.

Inga Rose (stv. Vorsitzende für den Rennsport) und Willi Bock (Vorsitzender) haben das Boot bei der Mai-Feier getauft. Zur Jungfernfahrt war „Zeus“ zur Hälfte mit Trainingsmannschaft und Masters besetzt. Das Foto von Paula Ruhwandl zeigt „Zeus“ bei der Jungfernfahrt am 1. Mai 2025.

Vorbild: Thomas Schröpfer wird Ehrenmitglied der RGM’72

Foto: Josef Lang

Foto: Josef Lang

Sein Engagement ist schon einmalig: Sage und schreibe 29 Jahre war Thomas Schröpfer mit Unterbrechungen seit 1994 im Vorstand der Rudergesellschaft München. Davon 21 Jahre Sportvorsitzender: Deshalb hat der Vorstand auf Vorschlag des Ehrenrats Thomas „Tommi“ Schröpfer zum Ehrenmitglied ernannt. Bei der Abstimmung und Ehrung in der Jahreshauptversammlung im April gab es für die Tommi Standing Ovations! Das ist auch eine sehr seltene Ehrung: Denn Thomas ist das erste Ehrenmitglied. Vor rund 20 Jahren wurde Heiner Fischer zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Heiner ist Gründungsmitglied von 1972 und war von 1982 bis 1994 Vorsitzender.

Für viele Jahre war Tommi DER Ansprechpartner im Verein und für viele Mitglieder DIE RGM. In einer Zeit finanzieller Flaute hat der den „Förderverein für das Jugend- und Schulrudern an der Olympia-Regattaanlage“ ins Leben gerufen, dessen Vorsitzender er vom ersten Tage an ist. Im Jahr 2019 gründete er zusammen mit seiner Frau Martina Schröpfer die Klaus-Dahms-Stiftung. Sie unterstützt unter anderem die Nachwuchsarbeit in den bayerischen Rudervereinen. Dafür wurde er mit Martina auf dem BRV-Verbandstag mit der Verbandsnadel in Silber ausgezeichnet. Das Foto zeigt Thomas und Martina beim Verbandstag des Bayerischen Ruderverbands im April. Der BRV-Präsident Gerd Bock (rechts) und der Vizepräsident Johannes Rauh überreichen ihnen die Auszeichnung.

Rudern im Alter

Über „Sport im Alter: Senioren am Ruder“ berichtete die Abendschau am 05.03.2025, zu sehen in der ARD-Mediathek: