Donauwanderfahrt im Juli 2025 Vohburg a.d. Donau – Weltenburg – Regensburg

Persönlicher Bericht von RGM Mitglied Viktoria Feller:
Am 4. Juli trafen wir uns bei herrlichstem Sommerwetter nachmittags an der Regatta, um die drei Boote – Johanna, Manni und Wavehopper – für den Transport vorzubereiten. Das Abriggern und Verladen lief erfreulich zügig, sodass wir bereits 1,5 h später Richtung Vohburg a.d. Donau aufbrechen konnten. Dort wurden die Boote am Anlegeplatz wieder aufgeriggert und, mit Luftkissen ausgestattet.

Fotos: Privat

Bevor die eigentliche Wanderfahrt am Samstagmorgen begann, durfte Manni mit fünf von uns schon am Freitagabend für eine kurze Probefahrt aufs Wasser. Währenddessen genoss der Rest der Gruppe das kühle Nass der Donau und anschließend ein leckeres Eis in der Vohburger Altstadt. Gegen 20 Uhr machten wir uns zu Fuß auf zum Italiener (Ristorante Pizzeria Il Golosone). Von der Manni-Crew fehlte jedoch jede Spur – ein kurzer Anruf klärte, dass die Fahrt durch die Schleuse sehr zeitaufwendig war. Schließlich traf auch diese Mannschaft gut gelaunt und hungrig beim Abendessen ein. Satt und zufrieden begaben wir uns gegen Mitternacht zurück in unsere Unterkünfte (Hotel, Zelt oder Camper).

Fotos: Privat

Der Samstag begann für die Nicht-Autofahrer entspannt, während die Fahrer bereits früher starteten, um Autos und Anhänger in Regensburg zu positionieren. Einen besonderen Komfort verdankten wir Jochen, der unser Gepäck im von der Gemeinde Oberschleißheim bereitgestellten Bus transportierte und unterwegs vom Radl aus schöne Fotos machte. Bei bestem Sommerwetter teilten wir uns die Donau mit zahlreichen anderen Ausflüglern: riesigen Flößen, bunten Schlauchbooten und SUPs. Auf der Donau verteilte sich alles erstaunlich gut.

Fotos: Privat

Ein außergewöhnliches Erlebnis hatten wir, als wir eine Familie beobachteten, die versuchte, ihr zahmes Wildschwein-Ferkel Purzel aus der Strömung zu retten. Quiekend schwamm es an unseren Booten vorbei, bis es schließlich mit der Hilfe vom Familienhund sicher an Land begleitet wurde – Rettung geglückt!

Nach einem stärkenden Zwischenstopp im Biergarten An der Fähre Eining erreichten wir nach knapp 24 km gegen Nachmittag uns erstes Ziel – Kloster Weltenburg. Dort banden wir die Boote zusammen, bezogen die Zimmer im Gästehaus des Klosters und ließen den Tag nach einem Bad in der Donau und einem gemütlichen Abend im Klosterbiergarten ausklingen.

Nach einem unglaublich leckeren Frühstück starteten wir am Sonntag gegen 9:30 Uhr Richtung Regensburg. Gleich zu Beginn erwartete uns das landschaftliche Highlight: der Donaudurchbruch. Inmitten der steil aufragenden Felsen herrschte eine fast mystische Stimmung, die durch Elmars Gesang noch verstärkt wurde.

Etwa auf halber Strecke erreichte uns dann die nächste Besonderheit – die Bootsrutsche. Nach kurzer Beratung entschieden wir, die Boote sicherheitshalber zu treideln, anstatt das Risiko einer Rutschfahrt zu wagen. Später begegneten wir verstärkt Motorbooten und Jetskis, deren Wellenschlag uns teilweise zum Hochscheren der Skulls zwang. Gegen Nachmittag, nach rund 30 km, legten wir schließlich beim Regensburger Ruderverein an. Nach einer gründlichen Reinigung der Boote gönnten sich einige noch eine Abkühlung in der Donau und ein kühles Getränk auf dem Vereinsbalkon.

Zurück in Oberschleißheim wurden die Boote wieder aufgeriggert und unversehrt nach einer erlebnisreichen und wunderschönen Wanderfahrt in die Hallen gelegt. Ein großes Dankeschön gilt insbesondere Jochen, Michael und Elmar, die diese Fahrt hervorragend organisiert haben. Besonders hervorzuheben ist auch die großartige Harmonie in der Gruppe. Auf viele weitere Wanderfahrten!

Teilnehmer: Jochen Brix, Elmar Berger, Michael Häußler, Thomas Fuierer, Jonas Beddrich, Belinda Schäuble, Eva Steinberger, Holger Hundertmark, Isabella Apfel, Hartmut Kistenfeger, Florian Noe, Ulrike Pelz, Walter Scharlau, Annelie Sohr, Susanne Rath und Viktoria Feller.