Deutsche Meisterschaften: Starke Leistungen der RGM und eine viel gelobte Organisation

DKBM Deutsche Meisterschaft München 2026 RGM – Laura Gärtner – Jana Opitz – Wiebke Knigge – Foto Kevin Behling

Deutsche Meisterschaften: Starke Leistungen der RGM und eine viel gelobte Organisation

Es war eine sehr große Herausforderung, und am Ende konnten alle mehr als nur zufrieden sein:
Die Ruderinnen und Ruderer auf dem Wasser und auch das große Regattateam von rund 100 Helferinnen und Helfern: Es waren vom 17. bis 19. April 2026 die Deutschen Meisterschaften Kleinboot und Para-Rudern auf der Olympia-Regattaanlage. Parallel dazu die Leistungsüberprüfung der U19. Für alle Nationalkader ein Pflichttermin.

Es kam die Elite des deutschen Rudersports: Von ambitionierten Junioren bis zu Olympiasieger und Weltmeister Oliver Zeidler. 500 Ruderinnen und Ruderer aus 130 Vereinen traten an. Die Regattaleitung lag bei dem bewährten Team Willi Bock (RGM, Regattaleiter und Organisation) und Dominik Duell (SRC, zuständig für den sportlichen Teil). Zum ersten Mal unter dem Namen „Münchner Regattagemeinschaft“. Für die Ruderinnen und Ruderer auf dem Siegerpodest gab es neben dem Medaillen eine echte bayerische Ehrengabe: Ein Lebkuchenherz mit Ruderer.

 

Zehn RGM’ler am Start mit starken Leistungen

Die RG München war mit zehn Sportlerinnen und Sportlern auf der Regattastrecke vertreten und zeigte starke Leistungen auf nationalem Niveau. Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Anori Benz im JMA 1x. Nach seinen starken Ergebnissen bei der Langstrecke in Leipzig und auf dem Ergo galt er als Mitfavorit und konnte den hohen Erwartungen gerecht werden – er belohnte sich mit der Bronzemedaille – eine herausragende Leistung.

Jan Tettinger und Antonia Klier erreichten im Einer jeweils das C-Finale und wurden damit ihren Erwartungen gerecht. Sofia Vollmann im Einer und Paula Egger im Zweier ohne zusammen mit ihrer Partnerin aus Regensburg sammelten wertvolle Erfahrungen.

Leonhard Holzwarth, der seit Herbst zur Trainingsmannschaft gehört, musste sich der starken Konkurrenz im leichten Senioren Einer stellen. Er beendete seine erste deutsche Kleinbootmeisterschaft mit dem 2. Platz im D-Finale. 

Im leichten SF 2- belegten Jana Opitz und Wiebke Knigge in einem rein bayerischen Feld Rang drei hinter Laura Gärtner in Renngemeinschaft mit Würzburg auf Platz zwei.

Auch Ricarda Heuser stellte sich der Herausforderung im Einer, obwohl sie eigentlich im Riemenbereich zuhause ist. Mit einem starken dritten Platz im C-Finale zeigte sie eine sehr überzeugende Leistung.

Die RG München blickt damit auf ein erfolgreiches Wochenende mit starken Ergebnissen und wichtigen Impulsen für die weitere Saison zurück.

Innenminister Herrmann trifft den neuen Münchner OB Krause

Bei den Deutschen Meisterschaften gab es nicht nur Spitzensport, sondern auch Spitzengespräche: Es kam zum ersten Zusammentreffen zwischen dem bayerischen Innen- und Sportminister Joachim Herrmann (CSU) und dem künftigen Münchner Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne). Umrahmt vom Spalier auf dem Siegersteg: DRV-Päsident Moritzz Petri, Miniuztere Jiachim Herrmann, DRV-Vize Alexander Kesten und der künftige OB Dominik Krause.

Aus dem Landtag kamen drei Abgeordnete, die hinter der Anlage stehen (auf dem Foto unten von links: BRV-Vizepräsident Gerhard Walter,  Markus Büchler (MdL Grüne,Oberschleißheim), Herrmann, Dominik Krause, Willi Bock,  Alexander Dietrich (CSU-MdL, München Stadt Nord) und Maximilian Böltl (CSU,-MdL München Land).  Gekommen waren auch der Münchner Sportamtsleiter Jürgen Sonneck und  Casimir Katz, 3. Bürgermeister aus Oberschleißheim. 

Minister Hermann unterstützt eine Sanierung der Anlage – wenn die Stadt (der die Anlage allein gehört)  und der Bund mitzahlen. Dominik Krause hatte sich im vorigen Jahr für die Olympia-Bewerbung stark gemacht. Herrmann:  „Wenn die Landeshauptstadt es anpackt, sie auf Vordermann zu bringen, würden wir das unterstützen. Wenn wir uns mit der Olympia-Bewerbung durchsetzen, würden auch vom Bund Mittel fließen. Auf jeden Fall muss es jetzt zügig vorangebracht werden.“

Wird München Bundesstützpunkt?

Der DRV hat mit München auch weitergehende Pläne: Der DRV habe für den nächsten olympischen Zyklus ab 2028 beim DOSB beantragt, in München einen Bundesstützpunkt einzurichten. „Bei einem Bundesstützpunkt“, so Petri, „wäre der Bund bei der Unterhaltsfinanzierung mit an Bord.“ Willi Bock, Inga Rose, rudern.de / Fotos Detlev Seyb, Kevin Behling, Elmar Berger, wbo

Wir danken auch unseren Sponsoren: Landeshauptstadt München, Bezirk Oberbayern, Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg, Carl&Carla und dem Münchner Flughafen

500 Ruderinnen und Ruderer aus ganz Deutschland waren gekommen: Von Junioren bis zu Olympiasieger Oliver Zeidler.
Foto: meinruderbild

Zur Siegerehrung wuden die Medaillen in Tracht überreicht.
Es gab für jeden ein Lebkuchenherz mit einem Ruderbild.
Foto: meinruderbild, wbo

Diese Startkinder schauen dem Rennen hinterher. Foto: Kevin Behling

Jan Tettinger (RGM) käömpft auf den letzten Metern. Foto: Kevin Behling

Auf eimem Großbildschirm konnte man das Rennen vom Start bis ins Ziel verfolgen. Foto: meinruderbild

Spalier für den Bayerischen Innenminister Joachim Herrmann – mit Sportlerinnen und Sportlern aus RG München und Schleißheimer Ruderclub. Foto: Elmar Berger

Landestrainerin Inga Rose begleitet den künftigen Münchner OB Dominik Krause zum Empfang. Foto: Wolfgang Walter

Olympioniken: Thea Straube (Bronze bei den Olympischen Spielen 1976) und Johann Färber (Goldmedaille bei den Olympischen Spielen 1972 in München – und Großvater von Olympiasieger Oliver Zeidler). Foto: meinruderbild

Die Küchenchefs: Jutta Tiemann (SRC), Susanne Imm (RGM), Inge und Top-Koch Raffael Krag (SRC)

Sie haben es geschafft: Regattaleiter Willi Bock (RGM) und Co-Leiter Dominik Duell (SRC). Foto: Detlev Seyb