Donauwanderfahrt im Juli 2026 Deggendorf – Passau – Obernzell
Persönlicher Bericht von RGM Mitglied Tina Thanner:
Vom 24.07.- 26.07.26 haben sich 16 Ruderer:innen der RGM und befreundeter Rudervereine auf eine Wanderruderfahrt auf der Donau gemacht.
Die Route: Startpunkt Deggendorf – Zwischenstopp Passau – Ziel Obernzell, ca. 28 km nach Passau, Gesamtstrecke ca. 80 km
Boote: Johanna, Manni, Wavehopper
Deggendorf ist ein nettes Städtchen, der Ruderverein liegt traumhaft direkt am Ufer der Donau, mit einer großen Gastronomie im selben Gebäudekomplex. Sehr chic! Auch der zweite Ruderverein in Vilshofen (ein paar Kilometer vor Passau), wo einige von uns im Vereinshaus die Nacht verbrachten, liegt sehr schön an einem kleinen Flugplatz.
Das war meine erste Wanderruderfahrt, ab jetzt bin ich ein echter Fan und ich freue mich schon auf die nächste! Meine Begeisterung haben zumindest auch meine Mitruder:innen in „meinem“ Boot Johanna zu hören bekommen.
Teilnehmer: Elmar Berger, Michael Häußler, Thomas Fuierer, Holger Hundertmark, Hartmut Kistenfeger, Florian Noe, Annelie Sohr, Michael Schrader, Susanne Rath, Claudia Ecker, Martina Flotzinger, Max Geishauser, Susanne Imm, Ulrike Pelz, Karin Sandberg und ich 😉
Alles Schöne am Rudern kommt bei einer Wanderruderfahrt zusammen
Da wäre die körperliche Herausforderung (und ja, meine Begeisterung hat die letzten 8 Kilometer einen Hauch nachgelassen) und auf einem Fluss alles erleben, was man in unserer „Badewanne“ Oberschleißheim nicht erlebt:
- Strömungen
- Wellen (yippiehhyeah!)
- vorbeiziehende Landschaften
- durch eine fantastische Stadt wie Passau rudern
- Winken von der Uferpromenade, nur kann man nicht zurückwinken ;-(
- kleine nervige Boote (Jetskis)
- rücksichtsvolle Yachten
- große Frachter und SEHR große Schiffe
Und dann kam die Schleuse
Ich habe mir sagen lassen, dass die Schleuse vor Passau (Kachlet Wehr) eine der größten auf der Donau ist. Jetzt war die große Frage, rein in die Schleuse oder Boote an Land und Umtragen (anstrengend!!). Und wir hatten Glück, ein großes Hotelschiff kam in Sicht. Elmar ließ uns also gefühlte 5 km eine recht hohe Schlagzahl fahren und in Absprache mit dem Schleusenwärter pappten wir uns drei Nussschalen ans Heck dieses Hochhauses auf Wasser. Die Schleusentore gingen zu und dann ging es recht rasch ca. 8-9 Meter abwärts. Nachdem der Bolide vor uns ganz sanft wieder aus der Schleuse ausgefahren war, bedankten wir uns beim Schleusenwärter mit einem dreifachen „?“ Ja was genau wir da alle gebrüllt haben, weiß ich nicht, egal, es war großartig!!
Ganz besonders habe ich mich über die sehr schöne Atmosphäre untereinander gefreut. Da gabs keinen Stress, keine schlechte Laune, kein Gemecker. (Zumindest habe ich davon nichts gemerkt ;-))
Auch nicht, als auf einmal der Busschlüssel weg war (klar, er ist wieder aufgetaucht), auch nicht, als wir auf dem Wasser umgeriggert haben, weil die Ausleger der Plätze 3 und 4 backbord vertauscht waren, auch nicht, als wir bei Niedrigwasser an der Stelle wo der Inn in die Donau fließt (die FARBEN!!) fast auf Steine aufgesessen wären, also einfach alle waren entspannt und guter Dinge.
Dabei ist so eine Wanderfahrt mit 3 Booten und 16 Leuten eine echte organisatorische Herausforderung.
An dieser Stelle noch mal ein herzliches Dankeschön an Annelie und Mik, die als Orgateam sehr viel auch schon in der Vorbereitung und bei der Durchführung gemanaged haben, inklusive das auskundschaften von Hotels und Lokalen in Deggendorf und Passau. Das hat alles wunderbar gepasst, auch Dank Ortskundiger! Und auch ein Dank an Elmar, Tom und Holger, sowie Florian, die Bus und Hänger bis tief in die Nacht an die jeweils notwendigen Locations gefahren haben. Und überhaupt an alle, die ich jetzt nicht erwähnt habe, die aber sehr wohl zu einem gelungenen Wochenende auf der Donau beigetragen haben.
Wie gesagt, ich bin ab jetzt dabei!
Nachdem ich unendlich viele Bilder und Videos bekommen habe, zeige ich hier einen kleinen aber feinen Ausschnitt. Vielen Dank an alle!
Fotos: privat
















































